Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten war die Übernahme von Tierarztkosten von Tieren einkommensschwacher Halterinnen und Halter. Dabei wurden wir weniger bei der Kostenübernahme von notwendigen Operationen in Anspruch genommen. Stattdessen erreichten uns viele Anfragen von Halterinnen und Haltern, die die Kosten der notwendigen längerfristigen Medikamentation ihrer älteren Tiere nicht mehr alleine aufbringen können. Viele Katzenbesitzer baten uns, bei der aus Gesichtspunkten des Tierschutzes notwendige Sterilisation bzw. Kastration finanziell zu helfen, die wir mit Wertscheinen von jeweils EUR 40,00 unterstützten. Die Stiftung kann und will die Halterinnen und Halter nicht von ihrer Verantwortung für ihr Tier entbinden. Deshalb unterstützen wir notwendige Behandlungskosten nur dann, wenn die Tierbesitzer selbst im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten einen gewissen Eigenanteil zu leisten bereit sind.
Von den insgesamt an uns aus Niedersachsen angetragenen 25 Schicksalen haben wir in 19 Fällen (davon 7 Hunden und 12 Katzen) helfen können. Drei Gesuche mussten wir ablehnen, weil keine dringende Bedürftigkeit erkennbar war. Drei weitere Halterinnen haben ihre Gesuche zurückgezogen oder meldeten sich erst im Folgejahr. Demgemäss haben wir für die Tiere Suleika, Bruno, Chico, Ida, Laika, Lucky, Lumpi und Rocky insgesamt zweckgebundene Spenden in Höhe von 73 % der Gesamtspenden eingeworben.
Dr. Frölich Stiftung
Stiftung für den Tierschutz