Regenbogenbrücke
Dr. Heinz-Wilhelm und Marianne Frölich Stiftung

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Stand: 7.6.2010

Baum

Es gibt einen Ort, der Regenbogenbrücke genannt wird.
Dieser verbindet Erde und Himmel. Verlässt uns ein geliebtes Tier, geht es an diesen ganz besonderen Ort. Dort gibt es grüne Wiesen und Hügel für all unsere geliebten Freunde. Dort spielen und toben sie zusammen. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Die Sonne scheint, und es ist angenehm warm.

All die kranken, verstümmelten, verletzten oder alten Tiere sind wieder jung, gesund und stark, gerade so, wie wir uns an sie in unseren Träumen von vergangenen Tagen erinnern. Sie sind frölich und zufrieden, bis auf eine kleine Sache: Jedes vermisst jemand ganz Besonderen, der nicht bei ihm ist.

Alle rennen und spielen zusammen. Aber es kommt ein Tag, an dem eines plötzlich Inne hält und in die Ferne schaut. Sein Körper bebt. Es löst sich von der Gruppe. Es fängt an zu laufen. Seine Beine tragen es schneller und schneller.

Dein Freund hat dich entdeckt, und wenn ihr euch endlich wiedertrefft, seid ihr glücklich vereint, um niemals wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse bedecken dein Gesicht, deine Hände streichen über den geliebten Kopf deines Tieres. Du siehst wieder und wieder in die treuen Augen deines Freundes, der so lange aus deinem Leben, aber nie aus deinem Herzen verschwunden war.

Gemeinsam überquert ihr nun die Brücke.


Wir fühlen mit den Besitzerinnen und Besitzern mit, die Abschied nehmen mußten.


Jannek
Jannek
†24.4.2010

Wir mußten von Jannek Abschied nehmen.

[YouTube]

Kremierungsurkunde


Rocky
Rocky
†16.9.2009

Wir mussten Rocky den Weg über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Wir trauern mit seinem Frauchen.


Momo
Momo
*2003, †24.10.2008

Ich bin die Katze Momo und erzähle am besten selbst:
Schon mein Start ins Leben war sehr aufregend. Ich bin irgendwo in Hamburg gefunden worden und kam zu meinem Frauchen nach Buchholz. Kurz darauf wurde ich sehr krank. Ich bekam eine bakterielle Augeninfektion, die ich nur durch die Beharrlichkeit und Pflege meines Frauchens überstanden habe. Dadurch halte ich aber sehr viel von meinem Frauchen und gehorche ihr aus Liebe. Das habe ich 5 Jahre so gemacht. Dann ist der Tag gekommen, an dem ich verschwunden bin. Mein Frauchen fand sich mit meinem Verschwinden nicht ab, erhielt viele Hinweise von Nachbarn und fand mich nach 12 Tagen. Was passiert ist, ist und bleibt mein Geheimnis. Nur soviel: ich war heilfroh, als ich sie gesehen habe. Ich war sehr schwer verletzt, wollte mich erst nicht fangen lassen und habe dann aber doch nachgegeben. Ich war froh.
Dr. Limbach, zu der mein Frauchen mich hingebracht hatte, staunte, dass ich trotz meiner erheblichen Verletzung noch am Leben war. Immerhin 12 Tage nach meinem furchtbaren Unfall!
Sie hatte mich auf der Krankenstation aufgenommen. Mir stand eine schwere Operation bevor. Am nächsten Tag durfte ich keinen Besuch bekommen. In dieser Zeit hatte Frauchen mit Frau Frölich von der Dr. Frölich Stiftung in Buchholz gesprochen. Frauchen war zu diesem Zeitpunkt arbeitslos und wusste nicht, wie sie die Rechnung bezahlen sollte. Frau Fröhlich hatte Hilfe zugesichert. Am nächsten Tag war diese Angelegenheit geregelt, als Frauchen bei Dr. Limbach in der Praxis erschien. So konnte sich mein Frauchen darauf konzentrieren, sich um mich zu kümmern. Ich wurde wieder ganz gesund. Trotzdem brauchte es fast ein Jahr, bis ich den Mut fasste, auch mal in den Garten zu gehen. Und jetzt 1,5 Jahre nach meinem Unfall, habe ich wieder eine Maus nach Hause gebracht.
Danke, Dr.-Frölich-Stiftung!

Momo ist den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir trauern mit seiner Besitzerin um ihn.


Sulaika
Suleika
*1996, †28.8.2009

Die zuletzt 13-jährige Norwegerstute führte nach dem Freikauf mit unserer Hilfe in den letzten Monaten trotz ihrer Krankheit ein friedliches Leben bei seinen Besitzern, die sich liebevoll und besorgt um Suleika gekümmert haben.

Suleika ist den Weg über de Regenbogenbrücke gegangen. Wir trauern mit ihren Besitzern und danken ihnen, dass sie Suleika in den letzten Monaten ein schönes Leben ermöglicht haben.